Im Bericht über die deutsche humanitäre Hilfe legte das Auswärtige Amt dar, dass der globale Bedarf an Hilfsangeboten stetig gestiegen ist. Während des Berichtszeitraums von 2018 bis 2021 erhöhten sich die benötigten Mittel von 25,1 auf 37,7 Mrd. €. Demgegenüber nahmen die Bereitstellungen lediglich von 15,2 auf 20,3 Mrd. € zu.
Um diese Lücke zu schließen, unterzeichneten wichtige Geber wie Deutschland 2016 den „Grand Bargain“ auf dem World Humanitarian Summit. Über eine Flexibilisierung der Gelder und eine stärkere Einbindung lokaler Akteure, soll sowohl die Effektivität als auch die Effizienz verbessert werden.