Humanitäre Hilfe – Hintergründe
Zahlen & Fakten zum Thema humanitäre Hilfen weltweit – recherchiert von Dr. Matthias Straub und Daniel Fußy:
Was ist humanitäre Hilfe?
Humanitäre Hilfe bezeichnet nach dem Auswärtigen Amt die Unterstützung von Menschen in ausgeprägten Notsituationen, die sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Beispiele hierfür sind Naturkatastrophen, Kriege oder gesundheitliche Engpässe.
Das Ziel ist es, den Betroffenen ein Leben in Würde und Sicherheit zu garantieren, ihnen Zukunftsaussichten zu geben und Leid zu minimieren. Dabei orientiert sich die Arbeit an den humanitären Prinzipien wie der Menschlichkeit und der Neutralität.
Wie viele sind betroffen?
Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit rund 362 Mio. Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Das entspricht etwa jedem 22. Bewohner unseres Planeten. Von diesen haben 110 Mio. ihre Heimat verlassen müssen, während parallel 260 Mio. von ernster Nahrungsmittelknappheit betroffen sind, wobei einige sogar von einer akuten Hungersnot bedroht sind.
Was ist der Bedarf?
Im Bericht über die deutsche humanitäre Hilfe legte das Auswärtige Amt dar, dass der globale Bedarf an Hilfsangeboten stetig gestiegen ist. Während des Berichtszeitraums von 2018 bis 2021 erhöhten sich die benötigten Mittel von 25,1 auf 37,7 Mrd. €. Demgegenüber nahmen die Bereitstellungen lediglich von 15,2 auf 20,3 Mrd. € zu.
Um diese Lücke zu schließen, unterzeichneten wichtige Geber wie Deutschland 2016 den „Grand Bargain“ auf dem World Humanitarian Summit. Über eine Flexibilisierung der Gelder und eine stärkere Einbindung lokaler Akteure, soll sowohl die Effektivität als auch die Effizienz verbessert werden.
Kontakt
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